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Albin Egger-Lienz, Das Mittagessen, Öl auf Karton, 68 x 101 cm, um 1920

Wang Xiaosong, Narcissist 2, Öl auf Leinwand, 140 x 180 cm

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„Es ist möglich, dass wir uns gemeinsam auf den Weg machen, ohne dass wir gemeinsam an ein Ziel gelangen. Und es ist möglich, dass wir gemeinsam an ein Ziel gelangen, ohne dass wir dies gemeinsam geplant haben“ bekannte einst der weise Konfuzius. China und Österreich. So unterschiedlich die beiden Nationen auf den ersten Blick zu sein scheinen, so ähnlich sind sie einander, so viel verbindet die beiden großen Kulturnationen. Sowohl was die Analogie der Historie, die imperiale Vergangenheit auf beiden Seiten, die wechselhaft mäandernde Geschichte als auch die Gegenwart betrifft. Gastfreundschaft, Kulturbewusstsein, ein dezidiertes Bekenntnis zur eigenen Vergangenheit, zur kulturellen Identität sowie zur Tradition und Pflege von Brauchtum und Spiritualität ist den Menschen beider Nationen zu Eigen. Gleichsam aber ist auch Neugier, Weiterentwicklung, Innovation, Forschung und damit einhergehend Weltoffenheit und Hinterfragen im tagtäglichen Sein und Wirken fest verankert. Klar definiert sind die Positionen beider Nationen im kulturhistorischen Kontext. Interessant in dem Zusammenhang, dass es in beiden Ländern jeweils schmerzhafte Zäsuren in der Entwicklung der Kunst gab. Es sind nicht nur lineare Metamorphosen, die Künstler als Protagonisten internationaler Entwicklungen und nationaler Transformationen mittels subjektiver Perspektiven erhellt und verdunkelt haben, sondern auch gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche, und vor allem soziale Komponenten, die die globale wie lokale Kunstszene belebt haben. Wissend um Stärken und Schwächen, Hochs und Tiefs. Kunstliebhabern und Künstlern in China und Österreich ist aber vor allem auch eines gemein: Neugier, Leidenschaft und Empathie für die Kunst, für Neues. Basierend auf Altem, Tradiertem, Neues und Fremdes kennenzulernen, zu hinterfragen und aufzugreifen. China als eine der ersten großen Sozialisationen ist stets im Fokus der Menschheitsgeschichte verankert. Einfluss auf Europa, auf österreichische Kunst ist eindeutig zu erkennen. Zweifellos hat aber auch das heute von der territorialen Größe her unbedeutende Österreich viel Imposantes an Geschichte und Kultur zu bieten. Eine entsprechende Begegnung auf Augenhöhe macht das gegenseitige Interesse und die gegenseitige ungebrochene Faszination an der Kultur, an der Bildenden Kunst der beiden Kulturnationen aus. Kennenlernen als befruchtender Prozess mit Studenten und Experten. Seit etwas mehr als vier Jahrzehnten existieren diplomatische Beziehungen zwischen der Volksrepublik China und der Republik Österreich. Die Intensivierung dieser freundschaftlichen, von Respekt getragenen Beziehung, die aktive Zusammenarbeit, der rege Kultur- und Gedanken-Austausch ist die Intention der vom Wiener Kunstexperten Josef Schütz ins Leben gerufenen „Chinese-Austrian Academy of Fine Arts“. Kultur verbindet Menschen unterschiedlicher Herkunft und Bildung, sowie unterschiedlichen Alters. Und unterschiedlicher Nationen. Wechselseitig, versteht sich. Kunst zieht alle Menschen in den Bann. Gänzlich ohne Worte, nonverbal. Sie begeistert, sie fasziniert, sie regt zum Nachdenken an, sie berührt. Das Außergewöhnliche an der Bildenden, an der Darstellenden Kunst ist die wortlose Übertragung von Emotionen und Gedanken, von Körper und Seele. Das Kennenlernen unterschiedlicher Perspektiven ist ein spannender Prozess. Diesen aktiv in Szene zu setzen, und zu intensivieren ist die Idee dieses Projekts. Man darf gespannt sein. Und einiges erwarten an transkontinentaler Symbiose. Mit Respekt und Wertschätzung, vor allem auf Augenhöhe werden einander Tradition und Moderne beider Länder treffen, Wiener Fin de Siècle und Pekinger Positionen fusionierend. Mit Magie und Leichtigkeit, Strenge und bedachter Sorgfalt. In diesem Sinne: Augen auf! Oder in die internationale Sprache des Circensischen übertragen, (im Wissen und Glauben an die Realisierung des ausgesprochenen Wunsches): Möge die Übung gelingen! Wien, im März 2014

  

子曰:“可与共学,未可与适道。可与适道,未可与立。可与立,未可与权。”中国和奥地利虽然乍一看有许多的不同,但是细看来我们却有着很多的共性,在文化方面更是有千丝万缕的联系。 我们都经历了长时期的帝王统治时期,从风云多变的历史到瞬息万变的现代生活,这种共性是渗透在方方面面的。我们好客,对自己的文化和历史都有着深刻的见解,我们有着强烈的文化认同感,同样我们也清醒的认识到保护传统习俗,传承文化精神的重要性。与此同时我们也秉承着好奇、创新、科研和可持续发展的态度,放眼世界,追本溯源。 我们双方在文化历史的大背景下都有着清晰的定位。值得注意的是,在艺术发展的过程中我们都曾遭受过重挫。然而我们的艺术家们百折不挠,他们不仅是世界发展和民族转型的先驱,通过自己的洞见为周遭带来希望的曙光,亦或是将其推之黑暗的深渊。他们有时带来的并不是直接的改变,而是渗透到社会、政治、经济当中,成为生活的有机组成部分,点亮区域乃至世界的艺术舞台。他们见证了民族的荣辱,历史的兴衰。 无论是中国还是奥地利的艺术家和艺术爱好者们都有着相似之处,那就是好奇心,对艺术、对新鲜事物的热情和狂热。立足传统,兼容并蓄,开拓创新,追本溯源并上下求索。中国作为四大文明古国之一始终是人类历史的中心。对欧洲,对奥地利艺术的影响是一目了然的。而尽管今天的奥地利算不上幅员辽阔,但其在历史和艺术方面卓绝的成绩是毋庸置疑的。正是由于我们双方这种并驾齐驱的历史文化背景才是我们对彼此的艺术文化有着浓厚的兴趣,沉醉其中并惺惺相惜。遍地开花的学生交流和专家互访则是最好的见证。 中奥建交已有四十年之久。我们有着友好、以相互尊重为基础的双边关系,积极的合作,丰富的文化思想交流,本着进一步加深彼此关联的的理念,维也纳艺术专家约瑟夫.舒茨先生提出“中奥美术学会”的构想。文化跨越了出身、年龄、民族、教育背景的障碍将人们联系在一起。而艺术则有一种魔力,使人着迷,不需要语言、文字,就可以相互理解。于是人们时而热情澎湃,时而沉醉其中,时而陷入沉思,时而热泪盈眶。 那些精妙绝伦的艺术品往往是艺术家情感、思想、躯体乃至灵魂无言的载体。所以能够听到各方的声音本身也是一个令人愉悦的过程,而此次项目的初衷正是如此,让各方汇集在这个舞台上,加深对彼此的认识,期待能够跨越地域实现共鸣 。 本着彼此尊重、相互平等的原则见证双方传统和现代的碰撞,感受维也纳和北京的相遇。所以: 请睁开双眼!或是让我施以喀尔刻的魔法(希腊神话中可以将愿望变为现实的仙女),衷心希望此次尝试得以成功。 2014年3月写于维也纳 译者:胡心
Chinsese-Austrian Academy of fine Arts, Viktorgasse 12, 1040 WIEN, Tel. +43(0)1/513 32 22, Mobil +43(0)664/130 86 99, FAX: +43(0)1/513 32 22-11 Emailkontakt 中国-奥地利艺术学会,Viktorgasse 12号,1040维也纳, 电话:+43(0)1/513 32 22,手机:+43(0)664/130 86 99,传真:+43(0)1/513 32 22-11 电子邮箱